Erste Rauhnacht – werde deiner selbst bewusst

FrauSeele Rauhnächte Erste Rauhnacht

Die erste Rauhnacht 24./25. Dezember = Januar

Willkommen, heute ist nicht nur der heilige Abend, sondern in dieser Nacht um 0:00 Uhr beginnen in unseren Breiten traditionell die Rauhnächte.

Morgen, am 25. Dezember ist bei vielen Menschen ein Tag mit der Familie und daher ist es gar nicht so leicht, sich ein paar Minuten Zeit für das Ritual zu nehmen. Mir tut es gut, mich trotz Familie kurz zurückzuziehen. Das schenkt mir Ausgeglichenheit.

Ich teile das Ritual gerne auf. Einen Teil mache ich morgens (z.B. Meditation und Karte ziehen) und den Rest abends (z.B. Wunsch verbrennen, Fragen reflektieren, Erkenntnisse aufschreiben und das Mandala malen). Schau einfach, wie das Ritual in deinen Tagesablauf passt. Ich habe es auch schon erlebt, dass ich wirklich überhaupt keine Zeit für das Rauhnacht-Ritual hatte, dann habe ich es einfach am nächsten Tag nachgeholt. Das funktioniert auch.

Thema der ersten Rauhnacht und des Januars: „Bewusstsein“

Für mich als Astrologin steht die erste Rauhnacht und der ganze Januar im Zeichen des Steinbocks/Saturn, auch wenn Ende Januar bereits der Wassermann/Uranus beginnt.

Nach der psychologischen Astrologie steht der Steinbock für die Entdeckung des Bewusstseins und der eigenen Rechte. Das Thema ist sich seiner selbst bewusst zu werden und die eigene Natur zu entdecken. Es ist an der Zeit die Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. In die folgenden Fragen kannst du während der Meditation hineinspüren oder sie nach der Meditation beantworten:

  • Was ist im vergangen Jahr sehr gut gelaufen?
  • Welche Herausforderungen brachte mir das vergangene Jahr?
  • Was kann ich besonders gut? Was fällt mir sehr leicht?
  • Welche Tätigkeiten beseelen mich?
  • Zu was fühle ich mich berufen? Wie kann ich meine Berufung zum Beruf machen?
  • Was tut mir gut und was tut mir nicht gut?
  • Welche Ziele möchte ich im kommenden Jahr erreichen?
  • Wie kann ich diese Ziele erreichen?
  • Was hält mich ab, diese Ziele zu erreichen?
  • Wo wünsche ich mir mehr Stabilität, Kontinuität und Ausdauer im Leben?
  • Wo verbiete ich mir etwas?
  • Wo blockieren mich Schuldgefühle?
  • Wo bestrafe ich mich selbst?

Meditiere über den Satz:

„Ich vergebe mir für alles, was ich getan oder nicht getan habe.“

Mein Ablauf des Rituals – erste Rauhnacht
(finde deinen ganz persönlichen, individuellen Ablauf, dies ist nur eine Inspiration)

  • Meditation – ich spüre mich in die Qualität des Tages bzw. des Januars des kommenden Jahres hinein. Auch lasse ich die Themen-Fragen in meine Meditation einfließen.
  • 2 Tarot-Karten ziehen (meine Lieblings-Tarot- oder Orakel-Karten findest du hier):
    1. Karte: Was ist das Thema des kommenden Januars?
    2. Karte: Was kann mich bei diesem Thema unterstützen?
  • Ich schreibe alle Erkenntnisse in mein Rauhnacht-Tagebuch
    – Wie war das Wetter?
    – Was habe ich unternommen?
    – Wie war die Stimmung des Tages?
    – Welche Karten habe ich gezogen und was bedeuten sie?
    – Erkenntnisse aus der Beantwortung der Monats-Fragen
  • Dann male, bastel, schreibe ich alle Erkenntnisse in mein Rauhnacht-Mandala.
    Wie du dein Mandala vorbereitest kannst du unten in der Fotogalerie erkennen. Ich nutze dazu immer ein großes, weißes Blatt (50 x 70 cm), damit ich genügend Platz habe. Ich schneide auch gerne Bilder oder Ideen aus, da ich nicht das ganz große Maltalent bin.
  • Abends, wenn es dämmert oder dunkel ist, verbrenne ich meinen ersten Wunsch aus dem Wunsch-Ritual

Ich wünsche dir ganz viele tolle Erkenntnisse, schöne Ideen und ganz viele berührende Momente während dieses wunderbaren Rituals in der ersten Rauhnacht (bzw. Rauhtag).

Solltest du Fragen haben, dann schreibe uns. Gerne erzähle uns auch von deinem Ritual und von deinen Erkenntnissen. Wir freuen uns drauf.

Bis morgen, bei der zweiten Rauhnacht.

Das Rauhnacht-Mandala entsteht

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