Angst vor dem Erfolg? So befreist du dich davon

FrauSeele Angst vor dem Erfolg

Hast du machmal Angst vor deinen eigenen, wunderbaren Möglichkeiten? Stellst du dein Licht lieber unter den Scheffel, als dass du raus ins Rampenlicht trittst? Und kommt dann manchmal doch eine leise Stimme, die dich fragt „Was wäre, wenn du deine ganze Kraft zeigen würdest? Wenn du den Erfolg endlich leben könntest, der dir zusteht?“

Angst vor dem eigenen Erfolg ist gar nicht mal so selten.

Was sind das also für Blockaden, die dich abhalten, in deine wahre Kraft zu kommen?

Dieser Frage gehen wir nun auf den Grund. Du bekommst erste Ansatzpunkte, wie du die Angst vor deinem eigenem Erfolg besiegen kannst.

„Tschakka, trau dich! Du musst einfach machen, dann klappt alles, was du willst!“

Das klingt einfach, ist es aber nicht zwangsläufig. Natürlich möchte (fast) jeder erfolgreich sein – wahrscheinlich am liebsten mit dem, was ihm am meisten am Herzen liegt. Häufig bremsen aber folgende Befürchtungen den eigenen Schwung:

  • Was, wenn das, was ich tue, niemandem gefällt? Wenn ich vielleicht sogar dafür kritisiert werde?
  • Was, wenn ich allein mit meinen Gedanken und Gefühlen dastehe und sie niemand anderer versteht? Wie soll ich dann mit diesem Scheitern umgehen?

Da ist es doch sicherer, still und leise weiter das zu machen, was ich schon immer gemacht habe. Was meine Freunde und Familie von mir kennen und auch erwarten. Kann zwar langweilig sein, aber mir passiert auch nichts. Ich vermeide unbewusst, enttäuscht zu werden.

Doch, was ist denn eigentlich eine Enttäuschung? Das Ende einer Täuschung….

Hmmm, ich möchte nicht getäuscht werden, vor allem möchte ich mich nicht selber täuschen.

Also wäre es schön, wenn ich endlich zumindest einen kleinen Teil meiner Träume leben könnte. Zumindest die, die ich selber beeinflussen kann. Dann muss ich zwar auch Gegenwind aushalten, aber ich bin ganz nah bei mir und sorge gut für mich, da ich auf meine innere Stimme höre und meine Wünsche wahrnehme. Ein schöner Gedanke….

Das Nichtstun und Vermeiden schützt uns vor Enttäuschung. Es nimmt uns aber auch Lebensfreude und unseren Lebenssinn, oder? Wenn es doch etwas ganz tief in uns gibt, was wir leben möchten, will es auch raus. Wie ein junger Vogel irgendwann fliegen muss, will sich dieses Potential entfalten.

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Was kannst du tun, wenn du endlich dein Potential leben möchtest?

Große Dinge beginnen immer mit einem ersten kleinen Schritt. Häufig scheitern unsere Vorhaben, da wir zu viel auf einmal wollen.

  • Wenn du z.B. schon immer singen wolltest, suche dir zum Beispiel einen Chor in deiner Nähe oder singe Lieder auf YouTube mit (da gibt es ja mittlerweile auch viele Karaoke-Versionen mit Text – macht echt Spaß :-)).
  • Wenn du etwas Neues lernen möchtest, besorge dir Bücher oder recherchiere im Internet. Schreibe oder male dazu deine „inneren Bilder“ – also wie es aussehen würde, wenn du dir diese Wünsche erfüllst – auf und schau sie dir immer wieder an. Das kann unheimlich stark motivieren.
  • Falls du unglücklich in deinem Job bist, und das betrifft leider viele, überlege, was du ändern kannst. Gibt es andere Arbeitgeber? Helfen Gespräche mit den Vorgesetzten? Kannst du privat einen Ausgleich schaffen? Kannst du deine Bewertung der Situation verändern?
  • Wenn dich deine Beziehung mehr Kraft kostet, als dass sie dich unterstützt, trau dich, in die Bearbeitung dieses wichtigen Themas zu gehen. Reden ist manchmal mehr Gold als Schweigen.
  • Frage dich, was das Schlimmste ist, was passieren kann, wenn du dich endlich traust, deinen inneren Wünschen zu folgen!

Mach dir bewusst, dass unser aller Leben begrenzt ist. Du hast jetzt die Chance etwas für dich zu tun. Irgendwann ist es zu spät. Dazu mehr findest du im Beitrag „Später nichts bereuen – stelle jetzt die Weichen“.

Unsere größte Angst ist die, nicht zu genügen. Wir trauen uns nicht zu, unfassbar stark zu sein. Glücklich sind nur die anderen. Für uns dieses Glück zu beanspruchen ist häufig ein unfassbarer Gedanke. In der Kindheit hörten viele, „Wer bist du, solche Hirngespinste von Erfolg und Ruhm in dir zu tragen? Bleibe lieber mit den Füßen am Boden, sei bescheiden und fleißig – dann wirst du gemocht!“.

Doch lass uns genau hinschauen und dem entgegnen:

„Ich bin ich! Ich habe ein Recht darauf, mein Leben zu leben und glücklich zu sein. Wer mir das nicht gönnt, meint es auch nicht gut mit mir. Ich übernehme nun die Verantwortung für mich und mein Leben.“

Und letzten Endes ist er dann da: unser eigener, persönlicher Erfolg. Den du ganz allein für dich definieren darfst! Denn das, was für den einen Erfolg ist, ist es für den anderen noch lange nicht. Wir haben unendlich viele Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten, zu leben und zu lieben.

Trau dich deine Kraft zu leben und dein wahres ICH zu zeigen!

Und dann: TSCHAKKA. Plötzlich, nach einer Phase des Umdenkens und Umfühlens, ist es schon viel leichter.

Probier es doch einfach mal aus…

Viel Freude in DEINEM selbstbestimmten Leben!

Ich bin gespannt auf deine persönliche Definition von Erfolg! Durch welches Tor musstest du vielleicht gehen, um dein Leben leben zu können? Schreibe mir doch im Kommentarfeld :-).

2 Kommentare
  1. Moses ?? sagte:

    “Our deepest fear is not that we are inadequate. Our deepest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness that most frightens us. We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous? Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small does not serve the world. There is nothing enlightened about shrinking so that other people won’t feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We were born to make manifest the glory of God that is within us. It’s not just in some of us; it’s in everyone. And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others.” Marianne Williamson

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Vielen Dank Moses, für dieses wunderschöne und sehr passende Zitat von Marianne Williamson.
      Es ist in der Tat oft das Licht in uns, das uns Angst macht! Lasst uns stolz auf das Licht in uns sein und gemeinsam scheinen!

      Herzlichst
      FrauSeele

      Antworten

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