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„Ich sag nicht JA! Diesmal sag ich endlich NEIN!“

Immer wieder hören wir, dass Optimismus wichtig ist. Eine positive Einstellung unterstützt uns, besser mit Herausforderungen umgehen zu können. Unsere Gesundheit profitiert auch davon. Alles kann fließen, nichts blockiert, nichts geht in eine Abwehrhaltung. Ein „Ja“ soll ein Garant, vielleicht sogar DER Garant für gutes Gelingen im Leben sein.
Kein Zweifel: ganz bestimmt ist Offenheit und Optimismus sehr gesund. Aber es ist auch nicht alles nur schwarz oder weiß…

Hier geht es um das „andere“ Ja. Das Ja, welches nicht aus dem Herzen kommt. Das sich freundlich anpasst, um nicht aufzufallen. Das Ja, das um des lieben Friedens willen gesagt wird, in uns aber einen Krieg entfachen kann. Einen Krieg, mit dem jeder dann ganz alleine klar kommen muss. Und den wir wahrscheinlich auf Körper- und Seelenebene spüren…

Nachfolgend findest du Anregungen, wie du das eine Ja vom anderen unterscheiden kannst. Außerdem Tipps, wie du mutiger dein echtes NEIN laut aussprechen und vertreten kannst.

• Erkenne, ob dein Ja echt ist

Falls es echt ist: super! Kein weiterer Kommentar….
Was aber möchtest du mit einem Ja erreichen, das nicht echt ist?
Verfolgst du weitere Ziele damit?
Willst du deine Ruhe?
Hast du keine Lust auf Diskussionen?
Möchtest du Konflikte vermeiden?

Welchen Preis zahlst du dafür? Wie sieht es mit deiner Eigenbestimmung aus? Finden so noch echte Begegnungen statt?
Und zu guter Letzt: du, wir alle, verbauen uns damit Stück für Stück den Weg zu einem Nein bei der nächsten Frage. Und schon sind wir drin in einem Teufelskreis, aus dem der Ausstieg immer schwerer wird.

• Was kannst du tun, wenn du häufiger nein sagen möchtest?

Wertvolle Tipps für die Wechseljahre

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Zuerst einmal: tief atmen (ist für mich in allen Lebenslagen die beste und erste Tat).
Und dann frage dich, was das Schlimmste ist, was nach deinem Nein passieren kann.
Und was ist das Schlimmste nach einem Ja für dich?
Wäge ab: was wiegt für dich schwerer? Der Preis für das Ja oder die Folgen eines Neins?

Trau dich, DEINE Entscheidung zu treffen, so oder so. Folge deinem Herzen – und spüre, wie gut das tut.
Endlich das tun, was du willst.
Endlich das leben, was dir entspricht.

Ein wunderbarer Text, der motivieren kann Kraft für ein Nein zu sammeln, stammt aus dem Lied „Ich sag nicht Ja“ von der Band Silly. Nein sagen kann so einfach sein!
Hier ein Auszug:

Ich sag nicht Ja
Nicht mit’m Nein im Mund
Ich sag nur
Was ich auch fühlen kann
Ich sag nicht Ja
Oder ihr wollt ich lüg euch an….

 

 

2 Kommentare
  1. Carla sagte:

    Liebe Frau Seele, da schreibst du aus meinem Leben. Ich musste es lernen, nein zu sagen, das war nicht einfach. Ich hatte tatsächlich große Angst alleine dazustehen. Wer sagt uns denn, dass wir uns selber wichtig nehmen dürfen. Dann heißt es gleich, das sei egoistisch. Wenn es das ist, dann ist es so. Ich fühle für mich, dass es mir gut tut und meiner Familie auch. Vielen Dank dir….

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Hallo liebe Carla, mit dieser Erfahrung bist du nicht allein. Viele mussten erfahren, dass eine eigene Meinung nicht immer gut ankommt – vor allem nicht, wenn andere dadurch „Einbußen“ befürchten müssen. Aber was ist die Alternative? Das wir unser Leben nicht für uns leben, sondern nach den Maßstäben der anderen. Wenn jeder gut für sich sorgt, ist für alle gesorgt (und die Betonung liegt auf „GUT“, da kann man dann auch auf andere achten).
      Ganz lieben Dank für deine Schilderung und wie schön, dass du deinen Weg gehst.
      Weiterhin viel Freude und Erfolg dabei,
      deine FrauSeele

      Antworten

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