Wechseljahre – folgende Symptome sollten dich hellhörig machen

Über die Wechseljahre

Die Wechseljahre – Jahre des Wechsels – sind eine ganz natürliche Phase im Leben einer Frau. Der gesamte Hormonhaushalt verändert sich. Die Eierstöcke produzieren schon ab Mitte 30 weniger weibliche Sexualhormone (v.a. Östrogene und Progesteron). Wenn dann zwischen 40 und 60 die letzte Eizelle den Weg aus den Eierstöcken gefunden hat, begeben sich die Eierstöcke in einen sehr langen Winterschlaf – die Menopause.

Auf diese Zeit der Umstellung reagieren wir Frauen ganz unterschiedlich. 1/3 aller Frauen haben keine Wechseljahre-Symptome, 1/3 mäßig starke Symptome und 1/3 heftige Symptome.

Die Wechseljahre können sich ganz unterschiedlich ankündigen. Verschiedenste Symptome tauchen in verschiedenen Lebensaltern, mal schleichend, mal ganz plötzlich auf.

So war es damals bei mir

Ich war 42 Jahre und 2 Monate alt, als bei mir plötzlich, während eines Telefonats mit einem Kunden, sowohl mein Sprachzentrum als auch mein Sehzentrum aussetzten. Ich konnte nur noch verschwommen, mit blinkenden Bildern, sehen. Aus meinem Mund kam ein Lallen und leider keines der Worte, die ich dachte.

Der Schock war groß und ebenso meine Panik. Ich beendete das Telefonat ohne Erklärung (ging ja nicht, da ich ja was ganz anderes sagte, als ich sagen wollte).

Ich saß am Schreibtisch und machte erst mal gar nichts. Wartete einfach ab.

Und sofort meldete sich in mir mein kleiner Hypochonder. Dieser vermutete sofort, dass die Symptome sicherlich von einem Gehirntumor kommen.

10 Minuten später war der Spuk vorbei und alles war wieder normal.

Sehr schnell suchte ich einen Arzt auf, der einiges mit mir und meinem Kopf anstellte: CT, EEG, Blutkontrolle, ausfüllen endlos scheinender Fragebögen usw.

Und dann kam der Moment, als ich dem Arzt im Behandlungszimmer gegenüber saß und auf die Diagnose wartete. Voller Angst und anderen mulmigen Gefühlen.

Endlich beendete er die Stille mit folgendem Satz: „Sie haben nichts, wir konnten nichts finden.“

Ok!!??

Die Erleichterung war groß. Die Steine, die mir vom Herzen fielen, hinterließen einen Krater im Boden (zumindest in meiner Phantasie).

Der Arzt sagte mir im Gespräch noch, dass solche Symptome manchmal eine Aura sein können, die Vorboten einer Migräne. Diese Vorstufe der Migräne bringt oft visuelle oder sensorische Wahrnehmungsstörungen mit sich. Manchmal wird sie auch Augenmigräne genannt.

Komisch, ich  hatte noch nie irgendeine Art von Migräne…

Beruhigt ging ich nach Hause. Es vergingen einige Monate und nichts geschah.

Genau an meinem 43. Geburtstag, also 10 Monate später, stand ich mit meinem Mann im Bad vor dem Spiegel, als es laut in meinen Augen knackte und ich einen Blitz sah. Das Knacken war so laut, dass es sogar mein Mann hörte.

Tage später bekam ich meinen ersten heftigen Migräne-Anfall. Während der nächsten 1 ½ – 2 Jahre gehörte Migräne dann zu meinem Alltag.

Als Enkelin eines Arztes (ich bin in seiner Arztpraxis quasi groß geworden), habe ich schon immer gerne selbst „diagnostiziert“. Also recherchierte ich im Internet, was die Ursachen meiner plötzlichen Symptome sein könnten.

Sehr schnell verdichtete sich meine Diagnose. Es hatte etwas mit Hormonen zu tun. Aber Hormonprobleme in meinem Alter?? Eventuell sogar beginnende Wechseljahre?? Quatsch… das haben doch sonst nur „alte“ Frauen.

Auch mein Frauenarzt konnte nach dem Hormontest keine klare Aussage treffen, meine Hormonwerte waren in Ordnung. Heute weiß ich, dass die Hormonbestimmung über das Blut sehr kritisch zu betrachten ist.

Noch vor meinem 45. ten Geburtstag wurden es dann mehr Symptome: gelegentliche Hitzewallungen, unregelmäßige Periode, regelmäßige Migräne, Trockenheit der Schleimhäute,  Schlafprobleme und ein Kilo nach dem anderen, das sich an meinem Bauch festsetzte und leider nicht mehr gehen wollte. (Wusstest du eigentlich, dass der Bauch die Eierstöcke im Alter sind? Mehr dazu aber in einem anderen Artikel.)

wechseljahre-frau-tibet-frauseeleDa war klar, ich war in den Wechseljahren angekommen – herzlich Willkommen im Club.

Es begann eine sehr spannende Zeit, in der ich viel mit mir beschäftigt war, immer wieder neue Symptome kennenlernte, viel ausprobierte und immer wieder Erfolge, aber auch Misserfolge erlebte.

Heute, genau 10 Jahre später, bin ich zum Glück fast symptomfrei. Ich habe viel gelernt und bin immer noch dabei meinen Weg in eine „neue“ Zeit zu gehen.

In einem der nächsten Artikeln werde ich mal erzählen, was ich alles ausprobiert habe, um die Wechseljahre-Symptome zu minimieren und was mir dann wirklich geholfen hat.

Meine heutigen Empfehlungen für dich

Hast du auch das Gefühl, dass bei dir ein Wechsel stattfindet? Fühlst du dich häufig unsicher, alleine gelassen und ratlos? Ein paar Empfehlungen habe ich schon jetzt für dich:

1. Sei offen für alles und bleibe entspannt

Wechseljahre sind nichts Schlimmes und vor allem keine Krankheit. Es ist einfach eine ganz normale Veränderung des menschlichen Körpers. Je mehr du dir jetzt Stress machst, dagegen ankämpfst oder Panik bekommst, desto mehr geraten deine Hormone in Unordnung. Denn Hormone reagieren in aller erster Linie auf Stress.

Kaufe dir Bücher über das Thema Wechseljahre (Empfehlungen findest du weiter unten), recherchiere im Internet und finde deinen Weg für diese Zeit.

2. Rede mit anderen Frauen über das Thema Wechseljahre, Klimakterium, Menopause, Midlife-Crisis

Es beruhigt sehr festzustellen, dass du während der Wechseljahre nicht alleine bist. Vielen Frauen geht es genauso wie dir: 2/3 aller Frauen erleben ihre Wechseljahre mit Symptomen.

Tausche dich mit Freundinnen aus, sprich mit weiblichen Verwandten, melde dich in Chats mit Gleichgesinnten im Internet an (z.B. Facebook – Wechseljahre), rede mit einer guten Ärztin, Heilpraktikerin oder Psychotherapeutin.

Rede und lass dir helfen! (Vielleicht magst du zu diesem Thema auch noch mal den Artikel: „Fühlst du dich manchmal wie auf dem Abstellgleis?“ lesen?).

3. Sprich offen und ehrlich mit deinem Partner über das Thema und deine Symptome

Ein Mann kennt sich nicht mehr aus, wenn dich deine Hormone ärgern und vielleicht ins körperliche und emotionale Chaos stürzen. Ihn überraschen deine plötzlichen Stimmungsschwankungen oder dein Wunsch nach Distanz, wenn gerade mal wieder eine Hitzewallung im Anrollen ist.

Wenn dein Partner weiß, was bei dir los ist und wie du dich fühlst, kann er dich viel besser verstehen und unterstützen. Und du fühlst dich freier und leichter.

4. Lass dich von deinem Frauenarzt nicht verunsichern

Es gibt immer noch einige Frauenärzte, die das Thema nicht sonderlich einfühlsam behandeln, es nicht ernst nehmen und/oder dir gleich Hormone verschreiben wollen („… die sind so niedrig dosiert, die schaden Ihnen nicht…“). Frage genau nach, erkundige dich, was in den verschriebenen Medikamenten wirklich enthalten ist. Recherchiere im Internet, spüre in dich hinein, bevor du etwas einnimmst!

Ich selbst habe mich gegen Hormone entschieden, das Brustkrebsrisiko war mir einfach zu groß. Für mich war eigentlich immer klar, dass es auch natürliche Methoden geben muss, die mir helfen können. (Und wie ich sie durch Zufall gefunden habe, kannst du HIER und HIER lesen)

5. Sei dir immer bewusst: es geht auch wieder vorüber

Keine Angst, du wirst nicht dein restliches Leben mit herausfordernden Gefühlen, Symptomen und Situationen leben müssen. Christiane Northrup schreibt in ihrem Buch „Weisheit der Wechseljahre“ über die Dauer der Wechseljahre-Symptome:

Die Wahrheit ist, dass diese Symptome, falls sie auftreten, nichts anderes als Wehenschmerzen sind – Teil deiner Anpassung an die hormonellen Veränderungen, die stattfinden, wenn sich unser biologischer Energieschwerpunkt von Fortpflanzung auf persönliches Wachstum verlagert. Mit anderen Worten, die Wechseljahresymptome sind eine temporäre Erscheinung und gehen vorüber.

Je mehr du dich damit beschäftigst, was dir jetzt gut tut, was du brauchst und was nicht, desto schneller findest du Wege, die Wechseljahre-Symptome in den Griff zu bekommen. Und du spürst auf einmal, welche große Chance, welches Wunder und Geschenk diese Zeit für dich bereit hält.

Die Wechseljahre-Symptome

Damit du deine Symptome etwas besser einordnen kannst, habe ich nachfolgend die gängigsten Symptome der Wechseljahre (eigene Recherche) aufgelistet. Es ist eine sehr lange Liste, sicherlich nicht vollständig, denn: so unterschiedlich wie wir Frauen sind, sind auch die Wechseljahre-Symptome.

Und natürlich können viele dieser Symptome auch andere Ursachen haben. Z.B. eine Nebennierenschwäche, einen nahenden oder akuten Burn-Out, o.a..

Hier nun die Liste:

  • Aggression
  • Ängstlichkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Atemnot
  • Augentrockenheit
  • Bedürfnis nach Rückzug
  • Beklemmung
  • Blinder Aktionismus
  • Blasenschwäche
  • Brennende, kribbelnde Beine
  • Brüchige Nägel
  • Depression/ Melancholie
  • Gedächtnis-schwäche
  • Gelenkschmerzen
  • Geringes Selbstvertrauen
  • Haarausfall
  • Haare an den falschen Stellen
  • Häufige Müdigkeit
  • Harnwegprobleme
  • Hautjucken
  • Heißhunger auf Süßes
  • Herzklopfen/-rasen
  • Hitzewellen
  • Infektanfälligkeit
  • Inkontinenz
  • Konzentrations-schwierigkeiten
  • Kopfschmerzen
  • längere Regenerationszeit
  • Lustlosigkeit
  • Mattigkeit
  • Migräne
  • Nachtschweiß
  • Panik
  • Pickel
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Reizbarkeit
  • Scheidenjucken
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen beim Sex
  • Schmerzen während Eisprung
  • schmerzhafte Krampfadern
  • schnelle Erschöpfung
  • schwacher Geruchsinn
  • Schwindelgefühle
  • Sinnkrise (war das schon alles?)
  • starke Zellulite
  • stärkere Intoleranz
  • Stimmungs-schwankungen
  • Streitlust
  • Traurigkeit
  • Trockene Haut
  • Trockenheit der Scheide
  • Übergewicht
  • unregelmäßige Menstruation
  • Unruhe
  • verlangsamtes Denken
  • Verlust an Knochensubstanz (Osteopenie/ Osteoporose)
  • vermindertes sexuelles Verlangen
  • Weinerlichkeit
  • Weniger Gelassenheit
  • Wortfindungs-Schwierigkeiten
  • Zunahme an Bauchfett
Kühlende Entspannung FrauSeele

Nerven dich deine Hitzewallungen auch so?

Wie würde es dir gefallen, deinen Körper mal so richtig angenehm abzukühlen?

Wir haben für dich eine kühlende Entspannungsreise aufgenommen, die du dir anhören kannst. Mit dieser Entspannungsreise kannst du deine Hitzewallungen reduzieren. Gleichzeitig entspannt dein Körper (und damit auch dein Hormonsystem) und dein Geist kommt zur Ruhe. Danach hast du dich abgekühlt, bist erfrischt und angenehm energetisiert. Dann  kannst du deinen Alltag wieder klar und kühl meistern.

Klingt das gut? Dann probiere es doch mal aus und lade dir nun das Video mit der kühlenden Entspannungsreise herunter.

Buch-Empfehlung

Die Weisheit der Wechseljahre – Christine Northdrup *

Wechseljahre – ja natürlich! – Dr. med. Angela Krogmann

Die Hormonkur – Sara Gottfried
Lebenskrisen als Entwcklungschancen – Rüdiger Dahlke

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Deine Erfahrungen

Was hast du während der Wechseljahre erlebt, erfahren? Teile deine Tipps mit uns, gerne auch über eine persönliche Nachricht.

herzlichst-sabine-schwarz1

28 Kommentare
  1. Nancy sagte:

    Liebe Sabine.
    Ich freue mich über deine Worte. Ich empfinde sie tröstlich.
    Ich hadere seit einem Jahr mit meiner körperlichen und psychischen Verfassung. Es fing mit Brustbeklemmungen an. Die mir Panik und Angst machten/machen. Dazu hatte ich Appetitlosigkeit Antriebslosigkeit Schwindel…..Ich fühlte mich todkrank und dachte ,ich hab eine schwere Erkrankungen. Ein gründlicher Checkup ergab dass ich gesund bin. Ich war zudem beim Kardiologen Orthopäden Frauenarzt Naturarzt Psychotherapeuten….Meine Ärztin für ganzheitliche Medizin sagte dies sei hormonell/vegetativ bedingt. Es geht mir stabiler aber ich bin ängstlich und mein Körper weniger leistungfähig. Es fällt mir schwer ruhig zu bleiben. Mein Brustkorb fühlt sich verklemmt an und meine Stimmung ist selten hoch gestimmt.
    Ist das echt der Wechsel? Ich nehme Pregnenolon und Tryptochron ein…Ich fühle mich nicht wohl und wenn es Wechselhahressymptome sind dann erleichtert mich das. Habe Angst eine „Psycho“uu werden.
    Lieben Gruss NANCY

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Nancy,
      wenn du alles abgeklärt hast und im „Wechsel-Alter“ bist, dann kann es schon gut sein, dass es die Wechseljahre sind. Sie machen so einiges mit uns und führen dazu, dass wir uns wirklich todkrank und etwas „psycho“ fühlen.

      Das Beruhigende ist: wir sind nicht krank! Es verändert sich halt nur alles.

      Schau dir die Veränderung ganz bewusst an. Vielleicht hat sie eine Botschaft für dich. Was gilt es im Außen zu verändern? Ist es vielleicht an der Zeit noch mal was ganz Neues zu beginnen? Was wolltest du schon immer mal tun? Was beseelt dich? Welche weiblichen Themen gilt es zu bearbeiten?

      Je mehr wir im Einklang mit den Wünschen unserer Seele sind, desto leichter wird es auch während der Wechseljahre.

      Versuche es doch mal mit einer Atemübung. Der Atem entspannt sehr. Hier findest du eine schöne Atemtechnik: Volle Yoga-Atmung. Das Wichtigste während der Wechseljahre ist es, entspannt zu bleiben. Denn die Hormone reagieren am meisten auf Stress!!!

      Einer der kommenden Beiträge wird ein paar Tipps parat haben, was uns während der Wechseljahre unterstützen kann. Bis dahin alles Gute.
      Herzlichst deine FrauSeele

      Antworten
      • Nancy sagte:

        Liebe Frau Seele.
        Danke für deine Antwort. Ja irgendwie ist alles möglich in dieser Wandelzeit.
        Was mir segr hilft ist Yoga und Atmung….mir geht es etwas besser…ich kann immer mehr glauben das ich nicht todkrank bin .
        Äbfstlich bin ich immer noch. Die Symptome die du schilderst beruhigen mich….einige davon habe ich auch. Die Beklemmungen sind für mich das Schlimmste.
        Ja…und diese Wandlung hat bei mit auch mit los lassen zu tun. Mein Leben als Mutter verändert sich. ..mein Blick auf meine Kindheit beobachtet und ich verabschiede mich von Verletzungen. ..Stück für Stück gehts weiter. Ich übe Geduld ubd Vertrauen….
        Llllg

        Antworten
        • FrauSeele sagte:

          Liebe Nancy,

          sehr gern. Ich freue mich über den Austausch mit dir und dass du Unterstützung im Yoga und beim bewussten Atmen findest.

          Auch alles andere wird sich finden – Veränderung macht manchmal Angst und im Nachhinein sehen wir, wofür es gut war. Oft ist es der „ganz normale“ Lauf des Lebens, bspw. wenn Kinder erwachsen werden, der uns vor Herausforderungen stellen kann. Mir hilft dann, dass ich mir sage: „Auch das ist mein Leben. Es darf erst mal alles sein, was sowieso schon da ist!“. Du wirst deine Art damit umzugehen finden – und wer weiß, was noch alles schönes auf dich wartet?

          Liebe Grüße von deiner
          FrauSeele

          Antworten
  2. Doro sagte:

    Du schreibst : Heute 10 Jahre später…., ehrlich gesagt, das macht mir Angst, denn 10 Jahre halte ich diesen Zustand nicht aus… Ich finde das einfach furchtbar von den Schweißausbrüchen über das Zunehmen und die Stimmung.. Ich war immer davon überzeugt, dass ich nie unter Wechseljahrsbeschwerden leiden würde, da weder meine Mutter, noch Großmütter damit Probleme hatten. Nun hat es mich seit ca drei Jahren ( mit 46) ganz heftig getroffen und ich finde diese Zeit alles andere als spannend ?

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Doro,

      das braucht dir keine Angst machen. Die 10 Jahre sind ja nicht gleich herausfordernd. Bei mir waren die ersten drei oder vier Jahre sehr unangenehm, dann wurde es immer leichter und leichter. Ich habe natürlich auch viel ausprobiert und für mich einen Weg gefunden, der zu mir passt. Heute habe ich gar keine Symptome (zumindest wenn ich mich glutenfrei ernähre und den Alkohol weglasse und viel Yoga mache :-)), und es geht mir von Tag zu Tag besser.

      Und das Beste ist, ich habe in den letzten 10 Jahren 3 Firmen gegründet und habe einen total erfüllten Job. Es hat sich viel geändert und heute mache ich nur noch das, was mir wirklich gut tut und Spaß macht.

      Du wirst sehen, du wirst auch deinen Weg finden und in deine Balance kommen (und Yoga machst du ja schon :-)). Alles Gute!

      Herzlichst Deine FrauSeele

      Antworten
  3. Heidrun Schwebel sagte:

    Hallo,ich gleich bin auch in den Wechseljahren,aber meine frsuernârztin sagt das es nicht sein kann mit 48?????ich habe diesen Schwindel der mich in meiner Lebensqualität sehr einschränkt und diese Angst beim Auto fahren und die weinerlichkeit und und und die Liste hört nicht auf.seid drei Jahren geht das so,bin ziemlich am Ende und meine Familie auch,wer weiß rat

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Hallo liebe Heidrun,

      nach meiner persönlichen Erfahrung kann es auch jüngere Frauen bereits treffen.
      Allerdings kann ich leider keine Aussage zu deinem Schwindel und den Ursachen treffen. Die solltest du bitte mit deiner Ärztin und/oder einem geeigneten Heilpraktiker abklären.

      Schwindel kann ja viele Ursachen haben: von den Wechseljahren über andere körperliche Themen bis hin zu Stress. Gerade weil du die Weinerlichkeit und Angst ansprichst, kann es sinnvoll sein, wenn du da einmal genauer hinschaust. Woher kommt die Angst? Gibt es Situationen, in denen der Schwindel besser wird, verschwindet? Wann ist er besonders stark?

      Lass dich gut beraten – ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht.

      Alles Liebe von
      FrauSeele

      Antworten
  4. Kati sagte:

    Hallo…
    Ich bin 33 Jahre und bei mir wurde vor etwa einem Jahr eine frühzeitige Ovarialinsuffizienz festgestellt, eigentlich haben wir noch einen Kinderwunsch, daher ist es raus gekommen. Die Versuche in der Kinderwunschklinik mussten wir jetzt aufgrund einer beruflichen Veränderung einstellen.
    Seit mindestens 2 Jahren habe ich unregelmäßige Zyklen (zwischen 12 und 120 Tagen) und unregelmäßigen Nachtschweiß. Nun habe ich seit etwa 6 Wochen Husten, ich war bei etlichen Ärzten weil es ständig da ist… mal einen Tag weniger und dann wieder extrem mit Luftnot und Herzrasen und Beklemmungsgegühlen… da alle Ärzte sagten ich hätte nichts, außer einen extrem trockenen Rachen (Rötgen der Lunge, Blut…. alles in Ordnung) bin ich auf die Suche im Netz gegangen und habe diesen Blogg gefunden… Können das tatsächlich Symptome sein? Ich werde noch wahnsinnig. Ich habe Angst das es doch mehr ist, obwohl ja alles ausgeschlossen wurde. Und wie kann ich diese Beschwerden minimieren, vor allem das Engegefühl in der Brust?

    Ich freue mich auf eure Antwort.

    Liebe Grüße Kati.

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Kati,

      eine wirkliche Diagnose kann natürlich nur ein Arzt oder vielleicht auch ein Heilpraktiker abgeben. Da wir keine Ärzte sind, kann ich nur aus eigenen Erfahrungen sprechen.

      Da bei einer Ovarialinsuffizienz die Eierstöcke nicht mehr normal arbeiten kann es natürlich sein, dass zu wenige weibliche Sexualhormone gebildet werden. Und es können natürlich Wechseljahre-Symptome auftreten. Ob dein Husten oder dein Herzrasen die Konsequenz daraus sind, kann ich natürlich nicht sagen. Wie gesagt, ich bin keine Ärztin.

      Vielleicht findest du einen ganzheitlich arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker, der mit dir herausfindet, was genau zu deinen Symptomen führt und welche Maßnahmen du einleiten kannst.

      Natürlich kannst du dir mal all die Dinge anschauen, die mir geholfen haben. Den Beitrag findest du hier. Aber jeder Mensch ist anders, was bei mir funktioniert, muss bei dir nicht funktionieren…

      Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass es dir bald besser geht.

      Herzliche Grüße Sabine

      Antworten
      • Kati sagte:

        Lieben Dank Sabine.

        Ja deine Tipps habe ich bereits gelesen und empfand es als sehr aufwendig, aber vielleicht liegt es auch daran, bis jetzt einfach in den Kühlschrank gegriffen zu haben und etwas zu essen. Ich werde mich über die Feiertage mal in Ruhe mit dem Thema auseinander setzen und im neuen Jahr zwingend einen Arzt aufsuchen, da diese Beschwerden zum Teil wirklich beängstigend sind.
        Liebste Grüße und schöne Weihnachten.

        Kati

        Antworten
        • FrauSeele sagte:

          Liebe Kati, in der Tat ist Veränderung nicht immer einfach. Und manchmal muss einfach etwas reifen. Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute! Und der Besuch des Arztes (vielleicht findest du ja einen, der ganzheitlich und naturheilkundlich arbeitet) ist sicher ein sehr gutes Ziel in 2018.

          Herzlichst Sabine

          Antworten
  5. Juliette sagte:

    Hallole und schönen guten Abend,
    es soll keine Krankheit sein, aber die Symptomliste der WJ liest sich wie eine einzige schwere Krankheit. Das beruhigt mich nun nicht gerade.
    Ich bin nur noch weinerlich und nachts schweißgebadet. Wortfindungsstörungen und Vergesslichkeit darf man sich im Job auch nicht gerade erlauben. Hallejujaahhh. Ich werde meine Chefin um eine Zwischendurchauszeit für Hormonyoga bitten. Mal sehen wie sie reagiert.
    Ich finde die Wechseljahre echt ätzend.
    Und für jeden Scheiß hat die Medizin eine Lösung, nur für uns Frauen wieder nicht. Hormone können Brustkrebs fördern. Wer traut sich denn das noch zu nehmen? Wahrscheinlich nur die Frauen, die eh kurz vor dem Selbstmord stehen.
    Die Forschung soll sich Mal ein bisschen anstrengen.
    Liebe Grüße von Juliette

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Juliette,

      das klingt ja nicht so schön… Aber hab Vertrauen, wenn man sich intensiv damit beschäftigt wird es besser und besser. Und Hormonyoga ist schon mal ein sehr hilfreiches Werkzeug. Und hast du es mal mit natürlichen Mitteln versucht? Natürliches Diosgenin oder Ernährungsumstellung? Viele Tipps findest du ja in unseren Beiträgen, die du hier findest. Oder hier..

      Natürlich geht es auch darum, die Aufgaben hinter den Wechseljahren zu verstehen und zu bearbeiten. Dazu kommt im Januar ein weiterer Beitrag, der dir hilft das ganze auf der psychologischen Ebene zu verstehen.

      Alles Gute und herzliche Grüße
      Sabine

      Antworten
  6. Nicola sagte:

    Liebe Sabine!
    Durchs ganze Internet habe ich mich gegoogelt, bis ich schließlich auf deine Seite gestoßen bin und ich dachte gerade! Da! Genau DAS ist es, was du hast. Ich bin 49 und die Symptome fingen bei mir Frühjahr 2014 an. Benommenheit, Zittern, Herzrasen, Angst und massive Sehstörungen. Ich hatte dann wieder lange Zeit Ruhe, bis es wieder anfing, dann wieder lange Ruhe und heute morgen ist es mir dann wieder passiert. Ich bin gerade am Boden zerstört, denn ich hatte solche Angst!! Ich sitze im Büro am Schreibtisch und von jetzt auf gleich – zack! Sehe ich nur noch Doppelbilder oder habe das Gefühl das eine Auge schielt nach rechts, das andere nach links. Dazu kam große Angst, Herzklopfen und Zittern. Hätte ich nicht bereits eine Prädiabetes hätte ich auf Unterzucker getippt, aber das kann ja nicht sein!! Jetzt, wo ich deine Zeilen hier lese fühle ich mich bestätigt, dass die Probleme Hormonschwankungen sind, die zu den Wechseljahren gehören. Wahrscheinlich kündigt sich wieder mal meine Menstruation an, die bereits seit mehr als einem halben Jahr auf sich warten lässt. Ich danke dir—– du hast einen tollen Blog!
    Ganz liebe Grüße, Nicola

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Nicola,

      vielen Dank, für dein Kompliment!

      In der Tat, tut es einfach immer gut, wenn man sich mit Menschen austauschen kann, die etwas ähnliches erlebt haben. Jede Klarheit ist besser, als die Ungewissheit. Auch wenn sie eine Herausforderung für uns und unser Leben bedeutet.

      Vielleicht können wir dich mit diesem Blog auf deinem Weg durch die Wechseljahre weiter inspirieren.

      Alles Gute!

      Herzliche Grüße
      Sabine

      Antworten
  7. Petra sagte:

    Liebe Sabine!
    Oh Gott ich bin nicht allein!!!
    Bei mir begannen die Wechseljahre mit Mitte 40. In den letzten Jahren haben sich meine Symptome vermehrt. Anfangs wars nur der unregelmäßig Zyklus. Dann kamen die Herzprobleme dazu. Alle Checks bei Ärzten ergaben keinen Befund, Gott sei dank. Mit der Zeit lernte ich damit zu leben und es ging mir auch relativ gut damit. Aber seit 2 Jahren Ist es echt furchtbar.
    Z. Z. Habe ich wieder ganz schlimme Herzprobleme, Stimmungsschwankungen, blasenprobleme, und und und. War wieder beim Kardiologen und anderen Ärzten um meinen Panikkopf zu beruhigen.
    Bei deinen aufgeführten Symptome, kann ich bis auf wenige, überall einen Haken dahinter machen.
    Ich werd jetzt 50., weder das Alter, noch die Gewissheit, dass ich mich aus dem gebärfähigen Alter verabschiede sind für mich kein Problem. Auch dass die Kinder erwachsen und das Haus verlassen haben, ist nicht schlimm für mich.
    Ich genieße die Zeit mit meinem lieben Mann.
    Aber ich hadere echt mit mir. Jetzt wo die eigene Freizeit wieder mehr geworden ist (habe meine Mutter seit meinen 12 Lebensjahr betreut und gepflegt, bis sie im Oktober 2017 verstarb) sind die Beschwerden zunehmend stärker geworden. Eigentlich möchte man ja nur, dass es aufhört.

    Eine HEP möchte ich nicht, die Risiken einer solchen Therapie, sind mir zu hoch.

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann der Spuk sehr n Ende hat.
    LG Petra

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Petra,
      danke für deinen ehrlichen und berührenden Kommentar.
      Wir finden es auch so wichtig, dass wir Frauen uns austauschen und darüber zeigen, dass wir nicht alleine sind. Tun wir das nicht, entsteht so oft das Gefühl, dass irgend etwas mit uns nicht stimmt. Dabei stimmt alles und hat wahrscheinlich auch (immer?) einen Grund – auch wenn wir diesen nicht unbedingt kennen…
      Gerade wenn wir in solchen Situationen, wie du Sie ja auch beschreibst, das „Warum“ nicht kennen, kann sich Panik breit machen – und dann reagiert wieder der Körper. Ein Kreislauf, der sich ganz schön aufschaukeln kann.

      Weil du schreibst, dass gerade jetzt, nachdem einiges ruhiger wurde, die Beschwerden wieder zugenommen haben, möchten wir noch einen Gedanken mit dir teilen: was gilt es vielleicht anzuschauen oder zuzulassen? Du hast da ja eine ganze Menge gestemmt in deinem Leben, wow! Welche Botschaft könnte für dich hinter diesen Symptomen sein, die ja medizinisch abgeklärt sind? Unser Körper produziert sie ja nicht einfach so, sie sind wahrscheinlich aus einem guten Grund da. Und diesen gilt es aus unserer Sicht zu ergründen. Das kann eine spannende Reise werden… Akzeptieren, was ist und danach anfangen zu ändern, was nicht mehr passt!?

      Ganz viel Glück und wunderbare Erkenntnisse auf deinem Weg, liebe Petra, wünschen dir

      Bettina & Sabine

      Antworten
  8. Annett sagte:

    Liebe Sabine,
    ich bin sehr froh über FrauSeele gestolpert zu sein. So beängstigend die ganzen Symptome auch sind, so beruhigend ist es, nicht alleine damit zu sein.
    Ich heiße Annett, bin 45 Jahre alt und mich erwischte es im Sommer letzten Jahres. Es war eher schleichend und kombiniert mit anderen Problemen. Ich muss ergänzen, dass ich einen angeborenen Seefehler habe. Vereinfacht gesagt, hat mein linkes Auge die Arbeit des rechten mit übernommen. Ich sah bisher also nur 2D und das aber recht gut – kannte es ja nicht anders. Nachdem ich immer öfters starke Kopfschmerzen hatte und die Arme fürs Lesen immer kürzer wurden bekam ich vom Augenarzt eine Brille verpasst. Mit der ich gar nicht klar kam. ABER das weiß ich erst seit ein paar Monaten. Bis dahin dachte ich immer „das neue gucken muss ich eben erst lernen“ ….
    Zeitgleich war ich immer abgespannter, hab mich oft krank und schwach gefühlt. Konnte nicht mehr gut schlafen, hatte Schweißausbrüche, litt unter innerer Unruhe und bekam Panikattacken. Niedergestreckt hatte mich dann eine Sommergrippe, von der ich mich nicht wirklich erholte. Meine Hausärztin wurde immer ungehaltener. Sie wüsste nun auch nicht mehr, wie sie mir helfen könnte. Für die Wechseljahre wäre ich noch zu jung, meine Augen könnten nichts damit zu tun haben. Sicher wäre das Stress, Burnout, Depression…
    Da es mir immer schlechter ging, ich war so unsicher, mir wurde oft schwindlig … ich traute mich nicht mehr vor die Tür. Ende September stand ich vor der Psychiatrie und lieferte mich selber ein. Es gab ja keine andere Erklärung. Dort wurde mir bestätigt, dass ich richtig wäre. Sämtliche Symptome wären typisch für eine Depression. Wechseljahre, Augen … nein, alles Psyche! Also, da ich endlich wieder normal am Leben teilnehmen wollte, lies ich mich darauf ein und machte alles mit. Außer Medikamente, die wollte ich nicht, was nicht gern gesehen wurde. Entspannungsübungen taten mir gut. Aber sonst, es änderte sich nichts an meinen Problemen. Nach 8 Wochen wurde ich mit den gleichen Symptomen entlassen. Zusätzlich hatte ich nun noch panische Angst, ein Psycho zu sein. Man erlebt wirklich schlimme Fälle in einer solchen Klinik und die Bilder und Geräusche sitzen tief in mir.
    Danach versuchte ich mit meinen Leben endlich klar zu kommen. Es kann doch nicht so schwer sein! Nichts wurde besser. Im Frühjahr ging ich dann endlich wieder zum Augenarzt – bis dahin war das für mich nur ein Nebenschauplatz.. Er stellte fest, ich habe eine Brillenunverträglichkeit. Sämtliche Schwindelanfälle, das unsichere Laufen, Kopfschmerzen, Übelkeit und co sind darauf zurückzuführen. Ich hab so sehr geweint … vor Erleichterung. Endlich sind einige Symptome zu erklären! Nun trage ich harte Kontaktlinsen und lerne 3D gucken … mit 45!! Voller Mut ging ich weiter auf Spurensuche. Wechselte den Frauenarzt und sieh an, die Befunde zeigen es eindeutig, sie sind in den Wechseljahren. Endlich auch dafür eine Erklärung. Leider habe ich noch nichtsdestotrotz richtige Mittel für mich gefunden, um die Symptome etwas erträglicher zu machen. Aber ich teste weiter und hoffe auf andere Erfahrungen. Ich fühle mich relativ alleine. Einen Partner habe ich leider nicht mehr und die meisten Freunde sind eher verständnislos bzw. wissen sie nicht so gut damit/mit mir umzugehen. Was sicherlich an meiner Odyssee liegt und dass ich selber noch sehr unsicher bin.
    Nun hab ich ganz schön viel getippselt und hoffe, dass es okay ist. Es tat recht gut, es sich etwas von der Seele zu schreiben.
    Liebe Grüße
    Annett

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Annett,
      vielen Dank für deine berührende Geschichte.

      Da hast du ja wirklich einiges erlebt – und zum Glück hast du die Verbindung zu dir nicht verloren! Du hast gespürt, was dir gut tut und was du nicht willst. Das ist wertvoll, denn aus unserer Sicht sind die Antworten ja schon alle in uns – das Erkennen dieser ist die Herausforderung. Und dann braucht es Mut, den eigen Weg zu gehen.

      Wir können uns vorstellen, dass dein Kommentar hier vielen anderen Frauen auch Mut machen kann. Von daher nochmals von Herzen „DANKE“ und alles Liebe für dich!

      Bettina & Sabine

      Antworten
  9. Silke sagte:

    Hallo! Ich habe auch mal eine Frage. Ich bin mitte 40 und habe seit ein paar Monaten auch einige Symptome, die für die Wechseljahre sprechen: Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Atemnot, Zugenommen, Stimmungsschwankungen usw. ! War auch schon bei sämtlichen Ärzten, doch alle sagten mir, ich sei gesund. Meine Frage, ich nehme die Pille. Und mein Frauenarzt meint, dass ich die Symptome dann nicht durch die Wechseljahre habe, da ich ja Hormone zu mir nehme. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll und wo die Beschwerden sonst her kommen könnten. Ich hoffe es kann mir jemand was dazu sagen. Vg Silke

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Silke,
      das ist eine gute Frage von dir. Und es gibt bestimmt viele mögliche Antworten darauf. Da wir keine Ärzte sind, müssen wir uns mit Spekulationen zurück halten.
      Wir können dich nur ermutigen, weiter dran zu bleiben und zu forschen. Vielleicht auch mal in Richtung Panikattacken (da du körperlich gesund bist), Unverträglichkeiten… Schilddrüse und Darm wurden auch untersucht?

      Alles Gute für dich und liebe Grüße von
      Bettina & Sabine

      Antworten
  10. Dana sagte:

    Ich freue mich wirklich sehr, dass ich eben eure Seite entdeckt habe auf der Suche nach Wissen und Unterstützung. Ich bin 48 geworden und so vieles von eurer Liste macht mich seit vielen Monaten echt fertig: Allen voran Schwindel, der ist wirklich massiv. Durchschlafen ist ein Fremdwort, wache 3-5 mal nachts auf. Herzklopfen, Angstzustände, Kopfschmerzen, Harndrang, depressiv und megaempfindlich. Kein Interesse mehr an Sex, ständig müde. Die üblichen Blutwerte sind gut, Schilddrüsenwerte sind nicht mega, aber noch ok. Ich hab gelesen und gelesen weil ich dachte, das kann doch nicht sein, ich fühle mich todkrank aber keiner findet was. Dann hab ich aus lauter Verzweiflung einen Hormontest übers Internet angefordert, Ergebnis: Östrogen im tiefsten Keller, Progesteron auch stark erniedrigt. Vielleicht liegt ja die Ursache doch darin. Jetzt hab ich Femiloges von meiner Frauenärztin bekommen, das ist pflanzlich aber wirkt wohl wie ein niedrig dosiertes Hormon. Ich hoffe das könnte helfen, ich hab noch nicht angefangen. Es beruhigt ein wenig hier zu lesen, dass ich nicht ganz alleine bin, manchmal komme ich mir vor wie der letzte Psycho … Werde auch auf eurer Seite noch genau stöbern und lesen. Liebe Grüße von Dana

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    • FrauSeele sagte:

      Liebe Dana,

      schön, dass du uns gefunden hast. Auch ich hätte mir am Anfang meiner Wechseljahre gewünscht Erfahrungen mit anderen Frauen auszutauschen. Das hätte mir viel Leid erspart.

      Ich bin sehr gespannt, wie es dir mit Femiloges geht. Viele Frauen haben damit sehr gute Erfahrungen. Allerdings sind natürlich auch alle Frauen sehr individuell und jede geht mit dem Eintritt in die Wechseljahre auf eine kleine Entdeckungsreise. Die aber sehr sehr spannend und heilend sein kann :-).

      Du kannst ja mit Femiloges noch ein paar andere Dinge ausprobieren, die auch helfen könnten. Das findest du dann in diesem Blog-Beitrag: Wechseljahrebeschwerden – Was hilft und was schadet?

      Und für einen besseren Schlaf teilen wir gerne unser wunderbares Gute-Nacht-Ritual mit dir. Das findest du hier: Gute Nacht-Ritual

      Wir hoffen, dass du deinen wunderbaren, individuellen Weg findest und die Wechseljahre auch als große Chance zur Transformation sehen kannst.

      Herzliche Grüße

      Sabine von FrauSeele

      Antworten
  11. Michaela sagte:

    Hallo Ihr Lieben,
    unglaublich schön, diese Seite gefunden zu haben. Endlich bin ich nicht mehr alleine…
    Ich bin 46 Jahre und meine Geschichte fing mit einer Panikattacke und Todesangst im Urlaub an. Ich leide seitdem unter starken körperlichen Symptomen (Herz- und Pulsrasen, Schwindel, starke Gewichtsabnahme, Schwall Symptomen, die keiner versteht, Flush Symptome, Angst, Angst vor der Angst, Depression usw.
    Ich war bei zahlreichen Ärzten, ganzheitlichen Medizinern, Osteopathen usw. Keiner konnte mir weiterhelfen. Außer Antidepressiva gab es keine Lösung, die ich allerdings nicht nehme. Auch ich, habe mich selbst in eine Klinik eingewiesen, da ich das Haus nicht mehr verlassen konnte und noch nicht einmal alleine sein konnte. Meine Kinder und mein Mann standen jeden Tag vor einem Haufen Angst. Diese Situation war für mich kaum auszuhalten. Die Klinik hat mich überhaupt nicht weitergebracht. Ich stand immer noch vor einem Rätsel.
    Nun stellt sich nach 10 Monaten heraus, das ich ein Progesteron Mangel habe. Mittlerweile ist meine Angst so manifestiert, dass ich mich nicht traue, das empfohlene Medikament Utrogest zu nehmen, da ich wiederum Angst vor den Nebenwirkungen habe. Ein kleiner Teufelskreis…
    Ich gebe zwar nicht auf, es ist allerdings auch nicht einfach.
    Vielleicht könnt ihr mir einen Tipp geben 🙂
    Alles Liebe
    Michaela

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Michaela,
      soeben sehe ich, dass wir dir bisher nicht geantwortet haben, das tut uns leid. Bitte entschuldige…
      Wir hoffen, dass du mittlerweile etwas aus der Angstspirale ausbrechen konntest und vielleicht ja auch den tollen Tipp von Heike mit den Meditationen anwendest?
      Zum einen ist die Entspannung tatsächlich eines der wesentlichen Ansätze, um wieder in die Balance zu kommen. Viele Menschen sind heutzutage körperlich und emotional sehr angespannt und das ist spürbar. Darauf reagieren auch unsere Hormone. Entspannter Geist heißt meistens auch entspannter Körper, die Meditation kann genau das unterstützen.

      Zum anderen klingt es vielversprechend, dass ein Progesteronmangel bei dir festgestellt wurde – denn dieses Hormon wirkt mit auf die körperliche Angstsymptomatik ein. Vielleicht ist es ja genau das, was bei dir, durch die Wechseljahre, diesen Leidensweg hat starten lassen?

      Auch einen weiteren Punkt möchten wir noch erwähnen: die Lebensmitte ruft uns auf, uns mit uns, unserem Leben, unseren Werten zu beschäftigen. Nach einigen Jahrzehnten kann sich auch was ansammeln, was bearbeitet, angesehen werden möchte. Falls du hierzu mehr Details erfahren möchtest, melde dich gerne noch mal.
      Wir wünschen dir von Herzen alles Gute und vielen Dank, dass du deine Geschichte hier teilst, das kann vielen anderen Frauen zeigen, dass sie nicht alleine sind – und du bist es auch nicht!

      Liebe Grüße, Bettina

      Antworten
  12. Heike sagte:

    Liebe Michaela
    ich kenne das allzu gut. Da ich generell höheren Blutdruck habe kann ich mein Herzrasen schlecht einordnen. Bei mir fing alles nach der Entfernung der Gebärmutter an. Hitzewallungen….mal mehr mal weniger, Panikattacken, Angst vor der Angst, Angst vor Krankheiten, schlimme Situationen vorm geistigen Auge, wie Unfälle,wenn ich mit anderen Leuten im Auto mitfahre……Da ich Krankenschwester bin male ich mir die schlimmsten Horrorszenarien aus und kann es nicht gut abschalten. Stechen auf der Kopfhaut = Hirntumor oder Aneurisma, Herzrasen= Herzinfarkt, Schwindel= Schlaganfall…..Wortfindungsstörung= ebenso….. Muskelschmerz = muss was schlimmes sein.🙄
    Momentan ist es mal wieder ein inneres Beben und Vibrieren im ganzen Körper, was einfach nur nervt…..mit Ohrendruck und Druck aufs Auge……Ich will mein altes Gefühlsleben zurück….
    Was wirklich gegen die Ängste etwas hilft: ich höre jeden Abend über Kopfhörer von YouTube “Ohrinsel“ gesprochen von Alan Fields. Da kannst du dir verschieden Meditationsprogramme aussuchen. Anfangs ist es etwas schwer,sich darauf zu konzentrieren, aber glaub mir ……es wird und tut gut. Höre ein Programm jeweils mehrmals,damit es sich manifestiert. Einen Versuch ist es wert. Liebe Grüße…und…du bist nicht allein…..

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