Diese Wünsche könnten von deinen Eltern sein

FrauSeele Mitgefühl im Alter

Dies ist keine Weihnachtsgeschichte

Eigentlich ist es ja noch viel zu früh für eine Weihnachtsgeschichte. Und eigentlich ist dies auch gar keine Weihnachtsgeschichte. Es ist eine Geschichte für jeden Tag. Sie soll berühren, wach rütteln und die Welt ein klein wenig besser machen.

Diese wundervolle Geschichte schickte mir ein guter Freund und langjähriger Lehrer in seinem Newsletter. Sie hat mich so sehr berührt, dass ich sie gerne mit dir teilen möchte.

Mein liebes Mädchen, mein lieber Sohn, an dem Tag, an dem du merkst, dass ich langsam alt werde, sei bitte geduldig mit mir und versuch zu verstehen, was ich durchmache.

Wenn wir miteinander reden und ich die gleiche Sache tausendmal wiederhole, unterbrich mich nicht, um mir zu sagen: „Mama, das gleiche hast du vor einer Minute schon gesagt.“ Bitte, hör mir einfach nur zu.

Weißt du noch, wie ich dir, als du noch klein warst, Abend für Abend die gleiche Geschichte vorlesen sollte, bis du eingeschlafen warst?

Wenn ich keine Lust habe, ein Bad zu nehmen, sei mir nicht böse und zwing mich nicht dazu – erspare mir die Scham.

Erinnerst du dich daran, wie ich hinter dir her gerannt bin, als du noch ein kleines Mädchen warst? Du wolltest nicht unter die Dusche und hattest immer eine Ausrede.

Wenn du merkst, wie schwer mir all die neuen Dinge fallen, gib mir die Zeit sie zu verstehen und schau mich nicht mitleidig an. Denk immer dran: Ich habe dir mit aller Geduld beigebracht, wie man anständig mit Messer und Gabel isst, sich ordentlich anzieht, sich die Haare kämmt und den Steinen ausweicht, die das Leben einem in den Weg legen wird.

An dem Tag, an dem du bemerkst, dass ich langsam alt werde, sei bitte geduldig mit mir und versuch zu verstehen, was ich durchmache.

Wenn wir uns unterhalten und ich ab und zu den Faden verliere, gib mir die Zeit, ihn wieder zu finden. Falls mir das nicht gelingt, werde bitte nicht ungeduldig oder aufbrausend.

Wertvolle Tipps für die Wechseljahre

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Du sollst in deinem Herzen immer wissen: Das Wichtigste für mich ist die Zeit, die ich mit dir verbringe. Und wenn meine alten, schwachen Knochen mich nicht mehr tragen wie früher, reich mir deine Hand – so wie ich dir meine reichte, als du deine ersten Schritte liefst.

Wenn der Tag kommt, an dem du merkst, dass ich alt werde, sei nicht traurig. Bleib an meiner Seite, unterstütze mich und liebe mich, bis ich das Ende meines Lebens erreiche.

Ich danke dir für jeden Moment, den wir miteinander verbringen. Ich weiß das wirklich zu schätzen. Mit einem großen Lächeln im Gesicht und all der Liebe in meinem Herzen möchte ich dir sagen: Ich liebe dich, meine Tochter und mein Sohn.  – von Tim Beuckert –

Mir ist beim Lesen der Geschichte bewusst geworden, wie geduldig meine Eltern mit mir waren und was sie alles für mich getan haben. Vergessen wir das nicht alle gerne und halten es für selbstverständlich?

 Geduld – Respekt –  Mitgefühl

Wie geduldig bin ich mit meinen Eltern? Zeige ich ihnen immer den Respekt, den sie verdienen?

Diese Geschichte ist für mich eine Erinnerung daran, noch geduldiger und respektvoller mit ALLEN alten Menschen umzugehen. Denn irgendwann bin auch ich alt und wünsche mir diesen Respekt, die Geduld und das Mitgefühl von jüngeren Menschen.

Mit dieser Geschichte möchte ich meinen Eltern und allen Eltern Danke sagen: ihr habt einen wirklich tollen Job gemacht und das ist nicht selbstverständlich! Vielen Dank!

Und sollte ich mal wieder sehr ungeduldig sein, dann erinnert mich doch bitte an diese Geschichte.

Herzlichst Sabine

P.S. Wenn dich diese Geschichte auch so berührt, dann hinterlasse uns doch einige Worte als Kommentar.

4 Kommentare
  1. Petra sagte:

    Liebe Sabine,
    Deine Geschichte von Tim Beuckert hat mich sehr berührt. Gerade weil ich mich oft als ungeduldig empfinde und sie mir die Augen öffnet wie wertvoll doch so alternde Eltern sind.
    Herzlichst Eure Petra

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Das ist schön, Petra. Ich liebe auch Geschichten, die uns immer mal wieder die Augen öffnen und achtsamer werden lassen!

      Herzliche Grüße
      Sabine

      Antworten

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