Das kleine 1 x 1 der Liebe – ein Plädoyer für die Selbstliebe

FrauSeele Selbstliebe
Hast du auch schon gehört, dass Selbstliebe ungesund ist?

Selbstliebe aus vollem Herzen ist in unserer Gesellschaft leider immer noch verpönt, dabei ist ohne sie alles nichts.

Warum eine Partnerschaft ohne Selbstliebe nicht gesund sein kann, warum das Leben generell viel schwerer wird und ohne Selbstliebe auch Angsterkrankungen viel mehr Raum bekommen, erzählt dieser Artikel.

Du erfährst erste Ansatzpunkte auf dem Weg zu gesunder Selbstliebe und liest, was Selbstliebe nicht ist.

Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze

Ist dieses Zitat von Oscar Wild nicht wundervoll? Mir macht es Lust darauf, mich auf dieses Abenteuer einzulassen. Ich war schon immer eine Romantikerin und deshalb ist genau diese lebenslange Liebe für mich etwas absolut Erstrebenswertes. Kommst du mit auf die Reise? Ich lade dich herzlich ein….

Selbstliebe ist…

…nicht der alle Anderen zur Seite drängende Egoismus. Selbstliebe ist nicht böse. Damit ist auch nicht die hochnäsige Selbstbezogenheit gemeint.

Immer wieder wird gesagt, dass Narzissten ein zuviel von ihr hätten, dabei ist bei genauerem Hinsehen eher das Gegenteil der Fall.

Selbstliebe fühlt sich…

…warm, ungezwungen, frei und leicht an. Sie hat viel mit Dankbarkeit zu tun.

Selbstliebe kann…

…uns auch in schweren Lebenssituationen Sicherheit schenken. Sie kann uns unabhängiger von dem Urteil anderer machen, die vielleicht nicht so genau hinsehen und schnell mal verurteilen.

Selbstliebe ist außerdem….

…verständnisvoll, liebevoll und rücksichtsvoll. Und bei so viel Fülle kommt vieles doch ganz von selbst ins Fließen, oder?

Warum macht Selbstliebe dein Leben leichter?

Wieviel Zeit hast du vielleicht in deinem Leben schon damit verbracht, mit dir zu hadern? Dir anzuschauen, was alles gar nicht gut, schön, liebenswert an dir ist?

Häufig sind wir selber nämlich unser schlimmster Kritiker. Wenn unsere innere Stimme uns ständig zuflüstert: das schaffst du nicht, du bist zu faul, zu dumm, zu dick, zu alt oder was auch immer, zerstört das jeden Rest eines noch vorhandenen Selbstbewusstseins.

Wie sollen wir jemanden lieben, der so unvollkommen ist? Da heißt es dann, sich anzustrengen, um perfekt zu werden. Weil dann kann ich mich auch annehmen, vielleicht sogar lieben – so denken und handeln viele.

Auch einfach mal nichts tun, den Augenblick zu genießen, ist nur möglich, wenn ich mir das gestatte. Wenn nicht der Gedanke vorherrscht, mich anstrengen zu müssen, um eine Daseinsberechtigung zu haben.

Beispielsweise entstehen Ängste unter anderem daraus, dass tief in uns das Gefühl verankert ist, nicht genug zu sein. Wir steigen ein in das Hamsterrad der Aktivitäten, machen und tun in der Hoffnung, irgendwann müsse doch jemand anderem auffallen, wie fleißig und gut wir in Wirklichkeit sind. Letzten Endes verstricken wir uns dadurch in eine enorme Abhängigkeit von Anderen.

Wenn wir uns selber lieben, und damit auch schützen, fällt der Ausstieg aus diesem Hamsterrad viel leichter. Der innere Antreiber wird leiser und wir können im „Hier und Jetzt“ ankommen.

Warum Selbstliebe extrem wichtig für die Partnerschaft ist

Ohne Selbstliebe ist die Hoffnung und das Streben danach, dass der Partner uns so sehr liebt, dass das Leben für uns besser wird, sehr bestimmend. Die Abhängigkeit von den Aktionen und Reaktionen des Partners blockiert aber die Natürlichkeit einer Beziehung. Sie gerät außer Balance, wenn ein Partner immer das Gefühl hat, für das Glück des Anderen verantwortlich zu sein.

Außerdem bedeutet eine gesunde Beziehung zu haben, dass sich jeder seiner eigenen Bedürfnisse bewusst ist. Man sollte diese auch kommunizieren können und sich bewusst sein, dass man nur selbst für die Erfüllung dieser verantwortlich ist. Nur so können sich 2 Erwachsene begegnen, die eine erwachsene Beziehung führen können.

Erste mögliche Schritte zu (mehr) gesunder Selbstliebe

Du möchtest dir selbst der beste Freund sein?

Liebevoll mit dir umgehen, nicht zu viel von dir verlangen?

Gern mit dir (auch allein) zusammen sein?

Dann sind folgende Ansätze ein Anfang in diese Entwicklung:

  • Du wirst dir deiner Selbst immer mehr bewusst
    • Nimm dich wahr, immer wieder und immer mehr. Das geht besonders gut über die Atmung: achte darauf, wie die Luft in deinen Körper beim Einatmen einströmt, der verbrauchte Sauerstoff deinen Körper wieder verlässt. Ist es nicht absolut genial, dass du im Grunde gar nichts zu tun brauchst? Dein Körper atmet dich, er sorgt für dich – zusammen seid ihr ein Dreamteam!
  • Wenn du dich schwach fühlst, sei mitfühlend mit dir. Kümmere dich um dich, wie es vielleicht eine Mutter mit ihrem Kind tut. Du hast Verständnis für deine Schwäche und bist rücksichtsvoll, forderst nicht zu viel von dir.
    • Nimm dich in den Arm, verwöhne dich, gib dir Zeit bei diesem Prozess.
  • Du nimmst deine Bedürfnisse wahr
    • Schreibe dir auf, was dir wirklich wichtig ist und kümmere dich selbst um die Erfüllung deiner Bedürfnisse.

Auch wenn nicht alles auf einmal geht: Schritt für Schritt führt dich das zu deinem Ziel.

Gloria Gaynor hat in dem Song „I am what I am“ das Thema Selbstannahme und Selbstliebe mit viel Energie auf den Punkt gebracht:

„Ich bin, was ich bin. Ich bin meine eigene, besondere Schöpfung….“

Viel Freude und Power beim Anhören oder mitsingen!

Ist Selbstliebe ein Thema für dich? Was geht leicht, was ist schwer umzusetzen? Wir freuen uns sehr, wenn du uns einen Kommentar hinterlässt.

2 Kommentare
  1. Greta sagte:

    Ich liebe das Lied von Gloria Gaynor auch, und Selbstliebe finde ich toll. Wenn ich tanze, spüre ich den Kontakt zu mir ganz deutlich. Der Beitrag ist echt gut und ich wünsche mir mehr davon liebe Frau Seele.

    Antworten
    • FrauSeele sagte:

      Liebe Greta, vielen Dank für deine Zeilen. Es wird demnächst wieder etwas zum Thema Selbstliebe geben, ein paar praktische Übungen sind auch dabei. Genieße weiterhin den Tanz und das Vertrauen in dich und dein Handeln – alles Liebe von deiner FrauSeele.

      Antworten

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